Mundrespekt

An der Schule Sieker Landstraße gilt seit dem 01.01.2009 MundRespekt.

Mit dem Wissen, dass vielen körperlichen Gewaltvorfällen eine verbale Auseinandersetzung vorausgeht, wurde entschieden, dass es Konsequenzen gibt, wenn Lehrer hören, dass Schüler Ausdrücke sprachlicher Gewalt benutzen und andere damit beleidigen.

Durch diese Maßnahme sollte und ist erreicht worden, dass weniger Streit und körperliche Gewalt unter den Schülern passiert. Außerdem sollen die Schüler für die Verwendung einer angemessenen Sprache untereinander und in der Öffentlichkeit sensibilisiert werden.

Wenn ein Lehrer hört, dass ein Schüler Ausdrücke sprachlicher Gewalt benutzt, werden die Erziehungsberechtigten telefonisch informiert.

Schüler, die Schüler Lehrer oder andere Mitarbeiter beleidigt oder beschimpft haben, werden mit einem Brief für den Rest des Tages vom Unterricht ausgeschlossen. Der Brief muss von den Eltern unterschrieben werden und am kommenden Tag mit in die Schule gebracht werden.

Schüler der Klassen 1- 6 gehen dann in ihre Patenklassen und bearbeiten schriftliche Aufgaben zu dem Vorfall, sowie Unterrichtsmaterial.

Schüler der Klassen 7 gehen mit dem Brief zum Sekretariat. Die Eltern werden von dort informiert. Sind die Eltern nicht zu Hause, setzt sich der Schüler in den Sanitätsraum, bis die Eltern erreicht wurden.

Am folgenden Tag wird der unterschriebene Brief dem Klassenlehrer übergeben. Im Schulbüro werden die Briefe abgeheftet und gesammelt.

Bei drei Ermahnungen im Schulhalbjahr wird den Eltern ein Gespräch in der Schule nahegelegt, bei noch mehr Ermahnungen gibt es eine Aufforderung zum Gespräch.

Schüler ab Klasse 8 werden nach Hause geschickt. Sie gehen direkt nach Hause.

Zwei Mal im Jahr werden die Schüler, die keinen Ermahnungsbrief – keinen MundRespekt erhalten haben, „belohnt“.

Zu Beginn des Schuljahres findet eine Vollversammlung statt, in der die Hausordnung und MundRespekt besprochen wird.